Ziele des Vereins

Wieso, weshalb, warum nicht ?

Zweitausend Jahr Langeweile reichen ! Deshalb kamen eine Handvoll mehr oder weniger normale Menschen, irgendwann mal drauf, dass mensch Kultur auch selber machen kann oder das es ein Leben ohne Kultur ja gar nicht gibt oder das Kultur ohne Leben irgendwie auch nicht funktioniert oder ganz anders.

Wie auch immer, dann drängelte ich mich noch in die Runde, in der bis dahin noch kein Bär vorhanden war, und ich habe alles schön durcheinander gebracht. Von wegen der verloren gegangenen Übersicht wurde dann im September 2011 ein Verein gegründet, wie mensch das hierzulande eben so macht, alles ordentlich angemeldet und registriert. Für die freundliche Überwachung unserer dafür ausgebildeten Organe haben wir uns damit also offiziell angeboten. Tach auch, na dann mal los … !

Die mehr oder weniger normalen Menschen haben den Sinn des Lebens, trotz ihres hohen Durchschnittslalters, von knapp über 50 immer noch nicht völlig verstanden, wissen aber immerhin, dass Lesungen, Konzerte und Ausstellungen selbiges meistens schöner machen können. Freilich gibt es auch Bücher, Musik oder Ausstellungsobjekte mit denen mensch sich das Leben versauen kann. Aber mit denen geben wir uns einfach nicht ab. Das habe ich ihnen beigebracht, war bärisch kompliziert …

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Die Angebote, die im Laufe der Jahre zustande kamen, spiegeln das imposante, geschmacklich aufs Feinste austarrierte Interessen- und Geschmacksspektrum meiner Freundinnen und Freunde wieder. Irgendjemand von ihnen hat einen Einfall und versucht, den Künstler oder die Künstlerin zu verpflichten. Meistens klappt das ! … und als Lebenskünstlerinnen und Lebenskünstler verstehen diese Menschen jede Menge von Kunst ! Davor habe ich bärischen Respekt !

Michael Schweßinger und Hauke von Grimm haben bei uns gelesen. Eine ganze Lesebühne („Lesebühne West“) holten wir aus der Kulturmeile Karl – Heine – Straße an den südöstlichen Stadtrand von El Ä. André Herzberg (Frontmann der Berliner Band Pankow) sang und las vor 40 begeisterten Fans in der „Villa de Lujan“ in Meus(chen)dorf.

Carasol“ (Carolina Trybala und Silvio Schneider) brachten „Twelve Moons“ nach Meusdorf. Gregor Gysi schaute im August 2012 zur „Politischen Sprechstunde“ vorbei. Das Autorenehepaar Michael und Monika Höhn berichteten leidenschaftlich von Hilfsprojekten aus dem fernen Nicaragua.

Jörg Schneider und Franz Schwarznau trommelten andere Musiker zusammen und brachten im Herbst 2012 den Blues in den Meusdorfer „Monarchenhügel“. „iNUTERO“ ließen uns ebenfalls im „Monarchenhügel“ an die Wiedergeburt des verstorbenen Alvin Lee von „Ten Yaers After“ glauben.

Jürgen Ehle und Scarlett O. verzauberten ihr Publikum im „Monarchenhügel“ mit dort eher selten gehörten Tönen.

Auf eine Weltpremiere können wir uns auch was einbilden. Lektor Michael Hein aus Hamburg kam zu uns und las, musikalisch unterstützt durch Franz Schwarznau (Kontrabass) und Jörg Schneider (Gitarre), aus dem von ihm übersetzten Buch „Vom Mississippi zum Maenstream – Robert Johnson und die Erfindung des Blues“ von Elija Wald. Damit ging der Verein sogar auf Tournee nach Dingelstädt im thüringischen Eichsfeld, nach Weißenfels und ins „Frau Krause“ nach Connewitz.

Noch einiges mehr ist passiert in den letzten 2 ½ Jahren. Und einiges wird noch passieren. Es wird nie besonders üppig sein, weil es um den Spass an der Sache geht, nicht um Geld und um Ruhm und schon gar nicht um Rekorde ! Die Gemütlichkeit dominiert !

Vor allem Menschen, die noch etwas werden wollen als Autoren von tollen Geschichten, als bewunderte Maler oder als anerkannte Musiker soll auch künftig eine Bühne geboten werden ! Wenn was los ist, hier könnt Ihr es auf jeden Fall erfahren. Also schaut mal wieder rein bei mir ! (Ich werde demnächst regelmäßig hier das Weltgeschehen kommentieren… !)

In diesem Jahr werden wir zum ersten Mal mit den Machern der wunderschönen Erlebniskirche in Wählitz (Ortsteil von Hohenmölsen in Sachsen – Anhalt) zusammenarbeiten. Der erste Termin wir der 17. Mai 2014 sein. Dann kommt die Engerling – Bluesband aus Berlin zum Konzert. Wir freuen uns schon drauf! Neunzehn Uhr geht’s los und für 15,00 Euro könnt Ihr dabei sein ! (Studierende und Menschen, die von ALG II leben müssen, zahlen die Hälfte !)

Auch im Meus(chen)dorfer Monarchenhügel gibt’s im Frühling wieder selbst gemachten Blues aus EL Ä. „Eric and the hats“ werden aufspielen am 26. April, ab 20.00 Uhr. Wir sehen uns !

Wer Lust hat, mir seine Freundschaft anzubieten und mich mal kennen lernen will, wer mitmachen möchte und Ideen einbringen kann, der oder die melde sich unter einer der angegeben Mailadressen.

Bis die Tage, hier oder dort oder irgendwo zwischen den Welten … !

Und wer mal auf meine Bühne klettern will, bitte melden !

herzlichst

Eiffe der Bär